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bei V- Cindy

Wenn ihr mehr ueber mich und meine Arbeit erfahren wollt, ob Fahrpersonalgesetze, Arbeitsleben einer Truckerin oder ein Top Styling fuer euren Truck sucht, hier wird ihnen geholfen. Lasi eines Autotransporters usw.

Meine tolle Zeit bei + Egerland +

truckerlady bei + egerland+

Mein Name ist Cindy - Truckerlady- . Nach dem ich wie bereits von meiner Zeit als Berufskraftfahrerin berichtete und die schlechten Erfahrungen dargelegt habe, bewarb ich mich im Dezember 2007 bei der Firma  Egerland  für eine Fahrerstelle auf einen Autotransporter. Zu diesen Zeitpunkt wurden 10 offene Arbeitsstellen auf Autotransporter in Hof/Bayern ausgeschrieben.

 

Vorweg möchte ich sagen, zu keinem Zeitpunkt werde ich die Firma vergessen und die Zeit der Ausbildung und Arbeit bei der Firma missen wollen. Ob in Hof- Osnabrück oder Neuseddin.

 

Nachdem ich mehrfach als Quereinsteigerin in den Beruf eines Kraftfahrers/Kraftfahrerin mächtig auf die Schnauze gefallen war sollte mir dies nicht mehr passieren. So recherchierte ich im Internet, befragte Kraftfahrer und Gute Freunde wie Peter Möller, der Autobahnrechtsanwalt. Ergebnis meiner Erkundigungen, + Egerland+ hatte einen guten, sehr guten Leumund damals. Also bewarb ich mich wie es sich gehört.

 

Nach recht kurzer Zeit erhielt ich dann im Januar eine Einladung nach Osnabrück (damaliger Hauptsitz) zu einen Vorstellungsgespräch. Also nix wie hin, Samstag angemessen gekleidet mit meinen Lieblingsschuhen. (bisserl Höher als normal fg **), sollte ja nur ein Vorstellungsgespräch sein. Mein Mann fuhr mit, hatte eh nix zu tun und es waren ja an die 1 000 km-hin/zurück- . Der Empfang war sehr nett und herzlich, wenn man dies so umschreiben kann. Der Personalchef, ein ehemaliger Fahrer, war es sein erstes Einstellungsgespräch. Er musterte mich von oben bis unten und merkte an, ob ich auch andere Schuhe mit habe. Toll, es wurde bei der Einladung vergessen mir mitzuteilen, dass ich auch gleich Probe fahren sollte ! Aber was soll's, nach dem Gespräch runter durch die Werkstatt  und mit dem Fahrlehrer (kennen einige unter seinen Spitznamen) zum LKW + Lohr Autotransporter. Ich wurde durch Osnabrück, über die Autobahn und Landstrasse, sowie richtig enge Kreisverkehre gejagt fg**. Alles okay, nix mitgenommen, keinen Schaden an LKW + Autotransporter. Ich bekam den Job, obwohl ich noch nie auf so einen LKW gefahren war, ist immerhin ein paar Meter länger wie ein Sattelzug. Ich bekam einen ordentlichen Arbeitsvertrag mit 3 Monatiger Ausbildung und der Option der Verlängerung um einen weiteren Monat.


Mein Arbeitsbeginn war der 04.Februar 2008 früh, ich musste die Woche über in OS bleiben, erhielt aber ein nettes Zimmer und einen Mietwagen, so dass ich am Weekend nach hause fahren konnte. Meinen Ausbilder, Dimitri hatte man gesagt das am Montag ein neuer Fahrer angelernt werden müsse. Das es eine Frau sein wird, sagte man ihm nicht. Sein Entsetzen, Erstaunen oder Frust konnte man förmlich spüren als er mich sah und feststellte, dass ich der Fahrer bin. Wir haben später über diesen Tag herzhaft gelacht, Dimitri ist zu einen meiner Besten Freunde geworden und ein super Ausbilder. Alles was ich heute kann, ist auf seine Ausbildung zurück zuführen. Auch wenn ich auf einen Lohr angelernt wurde und die gesamte Zeit bei Egerland auf einen Lohr gefahren bin, war es die Grundlage. Heute fahre ich auch Rolfo und Kaessbohrer. Lohr Autotransporter ist aber mit so das schwierigste von allen Autotransporter Typen, dazu war es noch ein etwas älterer 2.1. Lohr. Also viel Handarbeit und körperlich nicht ganz ohne. Dennoch, es war und bleibt eine meiner schönsten Erinnerungen. Nicht nach 3 oder 4 Monaten konnte -musste ich allein los, nach knapp 2 Monaten jagte man mich hinaus :-) , es begann eine tolle Zeit. Kreuz und Quer durch Deutschland und Frankreich. Lange Zeit fuhr ich, man könnte sagen Werksverkehr. Meist Hof/Plauen-Leipzig- Vorbach- Stuttgart. Von Audi über BMW zu Porsche bis zu den Elefanten Rollschuhen. Viele liebe Grüße an Ines, wir sehen uns ja jetzt wieder.
 

Dan kam leider die Automobil/ Weltwirtschaftskrise, alle mussten sehen wie sie durchkommen. Hieß Stellenabbau, Einspaarungen und arbeiten bis der Arzt kommt. Ich wurde zwar nicht direkt gekündigt, erhielt aber eine Änderungskündigung. Neuer Arbeitsplatz, Neuseddin / Potsdam. Na ja wäre auch noch okay, wenn wie von der damaligen Chefin und Haupteigentümerin, Felicitas Egerland zugesagte ich meinen LKW wie über 15 Monate lang zu hause abstellen hätte können. Da aber ein gewisser Herr der Geschäftsleitung mich auf dem Kicker  ( heute weiß ich den Grund) hatte konnte er  ja vom feinsten mich  mobben. Also LKW jede Woche in Neuseddin abstellen( waren 600 km jede Woche), dazu kam noch der eine oder andere hinterlistige Nadelstich. Weder mein Fuhrparkleiter und die Kollegen in Neuseddin verstanden dies Verhalten und ich überhaupt nicht. Aber wie heißt es so schön- Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht-, der gewisse Herr wurde mehr oder minder vom Hof gejagt. Zwar erst nach der Beendigung meines Arbeitsverhältnisses, eine Genugtuung ist es führ mich alle mal.

 

Das v.g. Negative ändert aber nichts an der Tatsache, dass das gelernte bei Egerland und die lange gute Zusammenarbeit an mir sehr viel positive Eindrücke und Fachwissen hinterlassen hat. Dafür bin ich dankbar. Ohne Egerland würde ich meinen Job als Fahrerin eines Autotransporters heute nicht so lieben und mit freute meinen Fridolin Autotransporter durch ganz Europa fahren.

 


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+Egerland +

Fahrer/in wacht auf !

Ohne das ich mich momentan beklagen kann, stehe ich dazu, dass endlich unser Beruf wieder das Image und Ansehen bekommt, dieses ihm zusteht. Es kann nicht sein das unsere Politiker nur in Wahlkampfzeiten an unser sich erinnern. Leider gibt es nur noch sehr wenige TU und Speditionen, diese ihr Personal achten und schaetzen.